Den eigenen Weg mit der Welt der Forschung zu teilen, gehört seit jeher zu den Werten, auf denen Smarties.bio seine Identität aufbaut. Genau aus diesem Grund hielt Andrea Ghedina ein Seminar an der Universität Bari (UniBA), zu Gast bei der von Prof. Santamaria geleiteten Gruppe für Gartenbau und Biodiversität des Dipartimento di Scienze del Suolo, della Pianta e degli Alimenti (Di.S.S.P.A.), um Professoren, Forschern, Studierenden und Landwirten das Projekt Smarties.bio vorzustellen.

Ein Saatgutunternehmen, das aus der Biodiversität entsteht
Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Geschichte und die Mission von Smarties.bio: ein Saatgutunternehmen, das den Schutz der landwirtschaftlichen Biodiversität ins Zentrum seiner Arbeitsweise stellt. Nicht nur Produktion, sondern ein echter wissenschaftlicher Ansatz zur Pflanzenzüchtung, der die Erhaltung lokaler Sorten mit der Suche nach Saatgutlösungen verbindet, die den Anforderungen des professionellen Gartenbaus gerecht werden können.
Seed and service: ein kommerzieller Blick auch ins Ausland
Ein weiterer zentraler Punkt des Seminars war das „Seed and Service“-Modell, das die Tätigkeit von Smarties.bio kennzeichnet: kein bloßer Saatgutlieferant, sondern ein Partner, der den Erzeuger mit technischem Fachwissen und kontinuierlicher Unterstützung begleitet. Ein Ansatz, der mit einer zunehmend auch auf ausländische Märkte ausgerichteten kommerziellen Vision einhergeht, wo Genetik und Saatgutqualität bei der Sortenwahl den Unterschied machen.
Der Besuch der Genbank von Bari
Der Tag wurde mit einem Besuch der Genbank von Bari (CNR) und des Versuchsbetriebs der Fakultät für Agrarwissenschaften, des „P. Martucci“ Centro Didattico Sperimentale in Valenzano (BA), fortgesetzt – eine wertvolle Gelegenheit, die Arbeit zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen zu vertiefen, die von italienischen Forschungseinrichtungen geleistet wird. Diese Ressourcen stellen ein grundlegendes Erbe für all jene dar, die wie Smarties.bio tagtäglich an der Sortenauswahl arbeiten.

Ein Treffen im Rahmen des Liveseeding-Projekts
Die Initiative ist Teil des Weges des europäischen Projekts Liveseeding, an dem Smarties.bio als Mitglied von Rete Semi Rurali beteiligt ist. Liveseeding fördert seit Langem Begegnungen wie diese, weil es an den Wert des direkten Dialogs zwischen akademischer Forschung, Einrichtungen zur Erhaltung der Biodiversität und produzierenden Unternehmen des Saatgutsektors glaubt: Nur durch die Vernetzung unterschiedlicher Kompetenzen lässt sich eine widerstandsfähigere, vielfältigere und stärker auf die Zukunft der Landwirtschaft ausgerichtete Saatgut-Wertschöpfungskette aufbauen.
Mit dem Ziel, „Netzwerke von Netzwerken“ zu schaffen, diente der Beitrag von Smarties.bio dazu, seine Erfahrungen mit dem „in Gründung befindlichen“ Saatgutunternehmen zu teilen, das von Doktoranden und Forschern der Fakultät für Agrarwissenschaften der UniBA gebildet werden soll und die Arbeit des Projekts BiodiverSo für eine mögliche kommerzielle Weiterentwicklung desselben außerhalb der akademischen Welt fortführen wird.
Ein Dank gilt Prof. Santamaria und der gesamten Gartenbaugruppe der Universität Bari für den herzlichen Empfang und den konstruktiven Austausch sowie Riccardo Bocci, dem Direktor von Rete Semi Rurali, dafür, dass er diese Gelegenheit zum Austausch geschaffen hat. Gelegenheiten wie diese bestätigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Institutionen und Unternehmen der richtige Weg ist, um weiterhin Biodiversität zu kultivieren. 🌱